NSU Fox Projekt 2013 - 2015

Oktober 2013

Tja, ich habe wieder eine neue Baustelle. Die Tage wurde über Facebook eine NSU Fox von 1952 in Teilen angeboten. Ich habe nicht lange gezögert und den Teilehaufen gekauft. Die letzten Tage habe ich erst mal alles nach Ersatzteilliste sortiert. Da mehr Teile von unterschiedlichen Maschinen dabei waren, keine leichte Aufgabe.

 

Mittlerweile habe ich einen Überblick und die Restauration kann beginnen. Den Motor lasse ich erst mal außen vor und konzentriere mich auf den Rest. Angefangen habe ich erst mal mit dem Scheinwerfer. Der hatte im hinteren Bereich zwei Beulen, die ich einem Dorn und Hammer grob ausgebeult habe. Anschließend wurden die letzten Vertiefungen verzinnt und beigeschliffen und der Lack aufgetragen.

 

November 2013

Als nächstes habe ich mir das Hinterrad vorgenommen. Da nur die Radnabe vorhanden war, wurden beim NSU Händler mit vielen anderen Teilen, eine neue Felge, Speichen und Bremsbeläge geordert. Die Radnabe wurde vom Lack befreit und neu lackiert. Ein Mitglied aus dem NSU Forum hat mir eine alte Felge als Muster zur Verfügung gestellt, so konnte ich die Felge nach Vorlage einspeichern. Aus zwei Profilen baute ich mir eine Vorrichtung zum zentrieren der Felge. Dafür dass es meine erste Zentrierung war, hat es super geklappt.

 

Nun wurden die Bremsbeläge noch erneuert und alles zusammen gebaut.

Dezember 2013

Da mir das aufarbeiten vom Rahmen und aller Anbauteile doch sehr aufwendig erschien, habe ich mich fürs strahlen und Pulverbeschichten entschieden. Ich habe mir mehrere Kostenvoranschläge geben lassen und meinen Partner gefunden. Nun mussten die Teile für die Weiterverarbeitung aufgearbeitet werden. Das vordere Schutzblech wurde leicht angeschliffen und alle Beulen entfernt. Das hintere Schutzblech war in schlechterem Zustand und musste geschweißt werden. Das Endstück war gerissen, stark deformiert und perforiert. Nach mehreren missglückten Schweißversuchen, sägte ich das Endstück ab und ein selbst gefertigtes Reparaturblech wurde angepasst und eingeschweißt. Anschließend wurde alles von Hand geschliffen bis es glatt war. Spachteln kam nicht in Frage, weil die Pulverbeschichtung bei 200 Grad den Spachtel wieder abgelöst hätte.

Januar 2014

Die Teile sind nun vom Pulverbeschichten zurück und sind echt klasse geworden. Leider habe ich nur schlechte Handybilder vom vorher Zustand aber man kann erahnen in welch einem schlechtem Zustand die Teile waren.

Die Montage

An der Stirnseite gehört eigentlich eine Aluzierleiste die der Vorbesitzer entfernt hat und stattdessen eine Christopherusplakette angebracht hat. Ich habe es wieder so übernommen, auch wenn ich nicht gläubig bin, finde ich es passend.

Nach der Sommerpause geht es nun weiter. Das Vorderrad hat mir echt Probleme bereitet, ich hatte kein Musterrad und die zuvor gemachten Bilder vom zerlegen waren nicht mehr zu finden. Der Norbert aus dem NSU Forum hat mir ein paar Bilder geschickt und so konnte es weiter gehen. Der alte Ständer war nur mit Aufwand zu retten daher ersteigerte ich mir ein gut erhaltenen gebrauchten aus dem Auktionshaus. Er wurde auch Pulverbeschichtet und montiert.

Aus Sicherheitsgründen und weil mein neuer Rückstrahler diese Funktion hat, wollte ich die Bremslichtfunktion nachrüsten. Um den Rahmen nicht anbohren zu müssen, fertigte ich mir ein Halteblech für den Bremslichtschalter an. Dieser konnte an der Motoraufhängung mit montiert werden. Leider hatte der dafür vorgesehene Schalter die umgekehrte Funktion. Auf Zug sollte er das Bremslicht einschalten, tat dies aber im Ruhezustand. In meiner Kramkiste hatte ich aber noch einen passenden Schalter von Hella der nun die Funktion übernimmt. In das Bremspedal wurde ein Loch gebort, in das eine Doppelfeder eingehakt und mit dem Schalter verbunden wurde. Ich hatte für das Rücklicht eine Original Aluummanteltes Kabel montiert, was leider nur einadrig war. So musste ich parrallel noch ein zusätzliches Kabel zum Rücklicht verlegen. Sieht leider nicht ganz so stimmig aus.

Als nächstes nahm ich mir den Motor vor. Mit einer Kamera hatte ich die Demontage gefilmt und fotografiert. Dabei stellte sich heraus, dass der eine Motor Spiel in der Kurbelwelle hat. Bei dem Zweitmotor war die Kurbelwelle ok aber es gab andere Verschleißerscheinigungen. Ein Zahnrad hatte gefressen,ein Kugellager war defekt, eine Messinghülse war gebrochen usw.

Ich wollte dann aus den besten Teilen einen Motor zusammen bauen, also begann ich so die guten Teile in den besseren Motor zu verbauen. Eine schon länger gesetzte Suchanzeige für Foxteile in der Minibucht, brachte gerade da einen Kontakt zustande. Ich konnte für relativ kleines Geld einen guten Gebrauchtmotor erwerben. Laut Verkäufer soll der Motor in Ordnung sein, nur die Zündung war defekt und fehlte deshalb. Im guten Glauben an die Funktion und um Zeit zu sparen habe ich den Motor mit meinen Teilen komplettiert und mittlerweile ist der Motor schon an Ort und Stelle und wartet auf seinen Probelauf.

Einige nachbestellten Kleinteile sind nun auch eingetroffen und bereits montiert.

Nun kommt noch mein Sorgenkind dran, der Tank. Der hatte ein paar fiese Beulen und muss, obwohl er vom Chrome her noch recht gut ist, lackiert werden.

Ich habe den Chrome leicht angeschliffen bis eine Lötfähige Schicht zu sehen war. Nun konnte ich die Beulen verzinnen und alles beischleifen. Nach dem auszinnen habe ich die letzten Unebenheiten mit Spachtel ausgeglichen. Leider entsprach das Ergebnis nicht meinen Vorstellungen, bin halt kein Fachmann. Also habe ich mich entschieden es einem Profi zu überlassen. Auf dem nächste Bild sind bereits alle Unebenheiten beseitigt der Füller aufgetragen.

Der Tank ist nun lackiert und ist echt klasse geworden.

Während der Tank lackiert wurde, war ich nicht untätig und bereitete die Maschine für den Probelauf vor. Eine alte Spraydose wurde zum Tank umgebaut und die ersten Startversuche unternommen. Mit antreten war nichts zu machen also wurde geschoben. Nach ein paar Metern sprang sie auch bereitwillig an und die erste Runde konnte gedreht werden. Die Gänge schalteten sauber durch und auch die Beschleunigung war zufriedenstellend, nur im Standgas neigte der Motor zum absterben.

Einen paar Tage vorher hatte ich schon bemerkt, dass der Simmerring am Ritzel undicht war. Als ich das Ritzel zum Wechseln der Dichtung abnahm, bemerkte ich dass das Lager ausgeschlagen ist. Also musste der Motor doch geöffnet werden um das Kugellager zu wechseln. Zuvor wollte ich den Motor wenigstens einmal zum laufen bringen um evtl. weitere Fehler zu erkennen. Das war nicht der Fall, jedoch beim zerlegen des Motors stellte ich fest, dass die Startwelle und der innere Schalthebel verbogen waren. Desweiteren war das Lager der Kurbelwelle nicht mehr ganz taufrisch. Kleiner Rückschlag, der mich aber nicht großartig geärgert hat, so konnte ich doch mal ins innere schauen. Die Teile wurden bestellt und warten nun auf ihren Einbau.

Das Kugellager und der Simmerring am Ritzel sind gewechselt. Das Kurbelwellenlager habe ich erneuert und das Gegenstück auf der Kurbelwelle wurde mit Loctite fixiert. Nach der Trockenzeit von 12 Std. geht es weiter.

So,der Motor ist wieder zusammengebaut und wieder in den Rahmen montiert. Die Maschine ist nun fertig und morgen gibt es den Probelauf.

Heute war der Probelauf. Vergaser geflutet, einen Moment gewartet, 2 x treten und sie sprang sofort an. Die Maschine fährt klasse, das Getriebe schaltet sauber durch. Zündungsmäßig muss noch ein wenig Feinschliff erfolgen, dass war es dann.
Für die Zulassung habe ich mich auch schon informiert. Früher war die Maschine ein Motorrad aber nach heutigem Stand ist es ein Leichtkraftrad was als Oldtimer trotzdem günstig versichert wird. (Württenbergische Versicherung) Bevor ich zur Zulassungsstelle gehe, muss ich die Fox dem Tüv vorstellen. Mit dem positiven Tüv Bericht in der Tasche, wird eine Versicherung an Eides statt aufgenommen und dann werden neue Papiere ausgestellt. Bin mal gespannt...

Der Feinschliff der Zündung (Bosch) machte mir noch einige Probleme. Die Fox sprang im kalten Zustand sehr gut an und lief auch ganz gut, jedoch im Standgas ging sie Schlagmäßig aus. In meinem Fundus hatte ich nur Noris Zündungen, so baute ich Probeweise eine Noris ein, leider sprang sie damit gar nicht an. Da alle Teile bis auf das Polrad neu waren, konnte es nur noch die Zündspule sein. Sonntagabend beim Hammel noch schnell eine Zündspule bestellt, war sie am Dienstag schon da, klasse Service. Am Abend noch schnell eingebaut, lief das Föxchen seidenweich. Letztes Jahr auf der Technorama konnte ich noch eine Soziussitz ergattern, den ich auch Pulverbeschichten ließ und eine neue Satteldecke aufzog. Aus vier alten Fußrasten wurden noch zwei passende zusammengestellt und alles montiert. Nun ist es geschafft ;-)

Mein Sohn hat mir gestern das Kurzzeitkennzeichen besorgt und nach Feierabend vorbei gebracht. Ich hatte vorab schon mal den Tank gefüllt, den Vergaser geflutet und auf seine Ankunft gewartet. Das Kennzeichen schnell montiert, sprang sie mit einem Tritt sofort an. Ich habe dann erst mal eine kleine Runde ums Eck gedreht, damit bei einem Defekt, der Rückweg nicht so weit ist. Das Maschinchen lief klasse und so habe ich mal eben 30km abgespult. Einige Dinge habe ich jedoch festgestellt, so ist die Kupplung sehr schwergängig und das Schalten ist nicht immer ganz präzise. Die Schaltung will ich heute Abend noch mal feinjustieren und mit der Kupplung wird wohl, ohne den Motor zu öffnen, nichts zu machen sein. Ach, die neue Hupe hat auch ihren Dienst quittiert und röchelt noch ganz leicht. Da muss ich heute Abend mal an der Schraube drehen und sehen was geht. In der linken Hand habe ich heute etwas Schmerzen, so belastend ist das viele schalten. Mit einem Tüvtermin wird es auch schwierig, die habe jetzt im Frühjahr Hochkonjunktur. Ich hatte vesucht in der Zentrale einen Termin zu reservieren aber den muss ich in der Tüvstation persönlich holen, wegen der Vollabnahme. Bin mal gespannt.

Mittlerweile sind alle Probleme beseitigt und das Föxschen mit Tüvsegen angemeldet. Es gab noch einige Hürden zu nehmen, aber mal der Reihe nach.
Nun war es endlich soweit, ich konnte zum Tüv fahren, um die Formalitäten zu besprechen und einen Termin zu machen. Der Prüfer, nicht gerade der freundlichste war, suchte in seinem Archiv nach Unterlagen, wurde aber nicht fündig. So haben wir das Gespräch abgebrochen und ich wollte versuchen, selbst an Unterlagen zu kommen. Ich habe am nächsten Tag im Internet gestöbert, und eine Seite „Datenanfrage Tüv Nord“ gefunden. Die schrieb ich sofort an und gab meine Daten und meine Telefonnummer an. Kurz danach meldete sich ein freundlicher Herr und gab mir an, was er in der kurzen Zeit herausgefunden hat. Leider war es sehr wenig, aber er hätte mir für einen bestimmten Betrag ein Datenblatt erstellen können. Ich wollte nicht gleich zusagen und mich noch mal melden. Eine Stunde später kam dann eine Mail, mit dem Hinweis, wo man die Daten findet. Am nächsten Tag wieder zum Tüv und siehe da, der Prüfer fand die Daten in seiner Kiste. Nun konnten wir den Termin klar machen. Ich wollte dann für Samstags einen Termin, was leider nicht möglich war. Vollabnahmen nur innerhalb der normalen Schicht, also musste ich extra einen Tag Urlaub nehmen.
Tüvtermin, heute sollte mein großer Tag sein. Ich lieh mir einen Anhänger und verzurrte die Fox so gut es geht. Das hat schon eine Ewigkeit gedauert, weil ich darin keine Übung habe. Auf Schleichfahrt, fuhr ich dann in Richtung Tüvgelände. Die Fox wurde abgeladen, ausgiebig geprüft und Probegefahren. Alles schien in Ordnung soweit, aber der Prüfer wollte jetzt noch eine Bescheinigung, dass für das Fahrzeug keine Suchmeldung vorliegt. Also kurz mit unsere Polizeibehörde telefoniert, sollte es auf die Schnelle kein Problem sein, allerdings muss das Fahrzeug vorgeführt werden. Die Fox verzurrte ich wieder auf den Anhänger und machte mich auf den Weg zur Polizei. Dort angekommen, parkte ich den Hänger Rückwärts ein, als in dem Moment die Fox zur Seite kippte und Benzin auf den Boden lief. Ich sprang aus dem Wagen und versuchte die Fox wieder aufzurichten, was mir nur minimal gelang, jedoch lief kein Benzin mehr aus. Nach einer halben Stunde, hatte ich alles wieder im Griff und konnte nun mein Anliegen beim Pförtner vorbringen. Wir gingen dann gemeinsam zum Parkplatz, wo die Fahrzeugdaten aufgenommen wurden. Anschließend nach einem kurzer Abgleich im Polizeirechner, wurde mir die gewünschte Betätigung ausgestellt, in 2fache Ausfertigung und sogar kostenlos. Mit der Bestätigung in der Tasche, ging es wieder zur Tüvstation, wo ich dann die erfolgreiche Tüvabnahme bestätigt bekam. Das ganze hatte leider so viel Zeit in Anspruch genommen, so dass ich das Moped nicht mehr zulassen konnte. Die Zulassung erledigte dann zwei Tage später meine Frau für mich. Nach Feierabend schraubte ich schnell die Kennzeichen ans Moped und es folgte eine große Ausfahrt. Mit allen Sinnen die man so hat, achtete ich auf das Verhalten bzw. die Geräusche der Fox. Ab und an gab es mal eine Fehlzündung und im Zylinder raschelte es ein wenig, ansonsten lief sie ganz gut. Den folgenden Sonntag dann, wollte ich mit der Fox Brötchen holen. Ich mich aufs Moped geschwungen und losgedüst, leider kam ich nicht ans Ziel. Unterwegs wurden die Fehlzündungen so massiv, das die Maschine ständig ausging. Also wurde geschoben und unser Bäcker ist nicht gerade um die Ecke, man hab ich geschwitzt. Mein Handy hatte ich leider auch vergessen, sodass man sich Daheim auch schon Gedanken machte. Tage später wurde dann noch mal an der Zündung gebastelt, alle Isolierungen überprüft und alles noch mal neu eingestellt. Tja, dann lief sie wieder. Bin dann mal ein paar Kreise gefahren und alles schien gut, also auf ein Neues. Mit einem guten Gefühl entfernte ich mich immer weiter von Daheim, bis es wieder losging. Pop pop pop aus und es war wieder schieben angesagt. Ich war der Verzweiflung nah, hatte ich doch keine Idee woran es liegen könnte, da alle Teile neu waren. Ich tippte auf die neue Zündspule und schickte sie dem Lieferanten als defekt zurück. Ich bekam anstandslos Ersatz, der auch gleich eingebaut wurde. Leider brachte auch dies nicht den gewünschten Erfolg. Die Maschine sprang zwar an, lief aber nicht gleichmäßig. Da der Seitendeckel noch nicht angebracht war, konnte man schön sehen, wie der Funke am Kontakt mal mehr, mal weniger, stark funkte. So beschloss ich den Kondensator zu wechseln. Mit dem nächsten Tritt auf den Starterhebel, sah man einen gleichmäßigen Funken, damit hatte ich den Fehler anscheinend gefunden. Eine kleine Ausfahrt zeigte eine deutliche Verbesserung, die Fehlzündungen waren weg. Der Motor lief trotzdem nicht ganz rund, aber im Zylinder raschelte es noch. Ich hatte mir einige Gedanken gemacht und war mir nicht ganz sicher, ob der Kolben richtig herum sitzt. Am folgenden Tag baute ich den Motor noch mal aus, nahm den Zylinder ab, da sollte sich meine Vermutung bestätigen.Der Koben war falsch herum eingebaut.Nachdem dass geändert wurde und alles wieder an seinem Platz war, lief der Motor so wie es sein soll. Die folgende Probefahrt verlief ohne Probleme, so konnte ich am nächsten Tag ein Oldtimertreffen im Nachbarort besuchen. An dem Tag habe ich einige km ohne Probleme abgerissen, ich hoffe es bleibt so.

Den Sommer über habe ich nun reichlich km gemacht und das Föxchen läuft ohne Probleme. Beim zweiten Tritt springt sie immer zuverlässig an, selbst nach drei Wochen Urlaub. Da ich noch etliche Teile über habe, will ich nun eine weitere Maschine davon aufbauen. Einiges fehlt zwar noch aber das sollte kein Problem sein die Teile zu beschaffen. Auch für diese Resto werde ich wieder einen ausführlichen Bericht verfassen.

Sollte noch jemand Teile über haben, bitte über meinen Kontakt anbieten, ich würde mich freuen.

 

25.11.2015

Da mir das ständige Arm raushalten beim Richtungswechsel auf den Geist ging, habe ich Ochsenaugen nachgerüstet. Auf der letzte HistoryCar in Duisburg habe ich Originale von Hella für kleines Geld bekommen. Leider habe ich Zuhause erst gemerkt, das einer defekt war. Die Lamellen zum Spreizen durch den Konus, waren abgebrochen. Aus dem Sanitärbereich besorgte ich mir eine Muffe aus Kupfer, die vom Durchmesser genau in den Lenker passt. Diese wurde gekürzt und mit zwei Einschnitten versehen, so sollte es nun gehen. Unter dem Schalter wurde  ein Loch gebohrt, die Blinker montiert und die Kabel durch die Bohrung geführt und angeschlossen. Die Ansteuerleitung an den Schalter angeschlossen und in den Scheinwerfer geführt. Im Scheinwerfer habe ich dann die Plusleitung hinter der Sicherung abgegriffen und zwischen Plus und Ansteuerleitung den Blinkgeber montiert. Da die Batterie fast leer war, musste ich mit einem Netzteil die Funktion prüfen, soweit alles i.O. Da der Umbau im Keller erfolgte, konnte ich den Motor leider nicht anwerfen um zu sehen ob die Lichtmaschine damit klar kommt. Das werde ich die Tage nachholen, jetzt bin ich mit dem Ergebnis erst mal zufrieden.

 

Die Blinkanlage funktioniert im laufenden Betrieb ohne Probleme. Es wird zwar des öfteren mal vergessen den Bilnker wieder auszuschalten aber ich will keinen Pieper nachrüsten, das würde nicht zum Moped passen. Mittlerweile habe ich schon über 1000km abgerissen und sie läuft und läuft und läuft.  

Ende